ZAW Kassel 31.03.2009 - 23.12.2010

Ausbildung zur Elektronikerin für Luftfahrttechnische Systeme an der Bundeswehrfachschule

17.05.2009

So, hier bin ich nun, live aus dem ICE nach Würzburg, mit Halt in: Ha-nnover, Gö-ttingen und Frank-furt-am-Main! Ok, das wäre dann ein wenig zu weit, ich steig dann zwischendurch in Kassel - Wilhelmshöhe aus!
Ja, Kassel, die Zeit in Plön ist vorbei, der UL2 ist über - und das wichtigste BEstanden! Und nun beginnt meine Ausbildung in Kassel. Untergebracht in einer Bundeswehr Liegenschaft, ausgebildet 20 Meter weiter bei Eurocopter an der Eurocopter Training Academy Kassel. Was mache ich hier nun genau? Bislang Theorie und lernen, lernen und nochmals lernen! Überbegriff Ausbildung zur Elektronikerin für luftfahrttechnische Systeme. Bislang hier bei Eurocopter rein zivil, über "meinen" Heli im MFG 5 lerne ich erst, wenn ich dann fertig ausgebildet wieder in der Einheit ankomme. Bis dahin ist es noch ein langer Weg, um genau zu sein, sind es noch 19 Monate und ein paar Tage (insgesamt 21 Monate, keine 3  1/2 Jahre wie in der freien Wirtschaft), jedoch lernen wir natürlich alles was unsere Kollegen im Zivilen auch lernen! Momentan schlagen wir uns mit Unterrichtsfächern wie GET (Grundlagen Elektrotechnik), BS (Bodensicherheit), Mathe, TE (Technisches Englisch), Ktrw (Kolbentriebwerke) und Netz (Netztechnik) durch. GM (Grundlagen Metallverarbeitung) kam, seit wir unsere letzte Klausur geschrieben haben, irgendwie nicht mehr dran.
Bislang läuft es ganz gut für mich, auch wenn ich bei Elektrotechnik manchmal ganz schön grübeln muss und ich am liebsten einfach nicht mehr weiter rechnen möchte, hier ein Widerstand parallel zu den drein da links, die wiederum in Reihe zu dem 6ten geschaltet sind, ähm ja... aber wir sind ja hier um das zu lernen ;-) Manchmal wünschte ich, ich hätte im Abi niemals Physik abgewählt, das war ein Fehler muss ich heute zugeben. In der 11ten Klasse habe ich es abgewählt und nun ist die letzte Physikstunde sechs Jahre her. Da wusste ich allerdings auch nicht und hätte es auch nie für Möglich gehalten, dass dies einmal einen Schwerpunkt in meinem späteren Berufsleben darstellt! Na ja, hinterher ist man immer schlauer ;-) Aber es läuft, sagen wir mal so! Wir fangen hier glücklicherweise ziemlich von Null an!
Bevor ich nun zu weit abschweife, zurück nach Kassel! Untergebracht bin ich relativ modern zwar nicht mit dem Luxus wie in Plön, 4 Mann/Frauen und ein Bad pro Wohneinheit, aber ich habe eine ziemlich große Einzelstube mit eigenem Waschbecken. Ich hatte Glück und wurde in einem modernisiertem Block untergebracht und so gibt es pro Deck eine schicke Teeküche (eine ganz normale Küche, heißt eben so beim Bund) das ist hier auch nötig und einen DVB - S Fernsehanschluss auf jeder Stube, sehr praktisch wie ich mittlerweile gemerkt habe, denn auf solch einer Einzelstube kann es zuweilen schon ganz schön einsam und langweilig sein! Das mobiliar ist Kaserne 2000, wie schon in Plön.
Mein Hörsaal ist ein bunt gemischter Haufen, Marine, Luftwaffe und Heer wild durcheinander gewürfelt. Mit mir zusammen im gleichen Hörsaal (Hörsaal = Klasse = gleiche Ausbildung) habe ich glücklicherweise noch fünf Kameraden mit denen ich schon die Grundausbildung und den UL 2 zusammen durchgemacht habe und die man seit acht Monaten kennt. Unsere Ausbilder von Eurocopter sind total ok und achten darauf das jeder im Unterricht mitkommt, ich muss sagen, so etwas gab es bei mir in der Schule nie, das ist hier wirklich klasse geregelt!
Unser Tag besteht aus Unterricht und einmal die Woche Sport nach Dienst, selten auch währenddessen, wenn es zum Beispiel ab in die Schwimmhalle geht, dann ist es morgens. Um 7 Uhr geht's los mit Unterricht, für den einen oder anderen manchmal noch etwas früh, aber es gibt ja Kaffee und Red Bull ;-) Um 15 Uhr ist dann Feierabend mit den Unterrichten und es geht ab zur Ausarbeitung auf Stube bis zum Dienstschluss um 16:15 h. 15 - 16:15h ist dann auch die Zeit um organisatorische Dinge zu regeln wie zum Beispiel Refü und Spieß. Und einmal die Woche findet in dieser Zeit wie schon erwähnt Sport statt.
Meine Damen und Herren, nun zum Sport: Auf dem UL 2 in Plön haben wir ja unseren theoretischen Teil zum Prüferausweis DSA gemacht, um irgendwann mal das deutsche Sportabzeichen abnehmen zu dürfen. Bei uns Marinern, die diese Prüfung in Plön bestanden haben, war es nun soweit. Wir haben unser DSA an zwei Tagen nach Dienst gemacht und dürfen nun unseren Prüferausweis beantragen, um unserem Sportfeldwebel etwas unter die Arme zu greifen ;-)

So, nun bin ich auch schon fast am Ende meines kleinen Erstberichtes aus Kassel ( na gut, aus dem ICE nach Kassel).
Eines gibt es noch zu erzählen. Derzeit genießen wir hier ein wenig auch als Marinesoldaten mal schnell nach Dienst in Flecktarn in den Zug springen zu dürfen. Müsste ich mich jedes Mal umziehen, würde ich den Zug nicht schaffen. Da wir jedoch SKB sind hier an der BW Fachschule, dürfen auch wir Mariner nun in Flecktarn vor die Tür ;-) (Natürlich wird dazu stilecht das blaue Schiffchen getragen, zumindest von einigen (wenn die Sonne nicht grade brennt, man merke sich: Dat Schiffchen hat abba keen Schirmchen)!

So, hiermit verabschiede ich mich dann mal vorerst. Ich werd bei Gelegenheit mal Bilder von meinem Stübchen machen... Bis vor kurzem hatte ich auch noch eine Bombemaussicht auf den Herkules ( so ein Aussichtspunkt auf ‚nem Berg, na gut, hier ist alles voller Berge!!) doch nun hat mir so eine gemeine Baufirma alles verbaut... Die hätten mir lieber einen Deich da hin bauen sollen, dann hät‘ ich wenigstens ein wenig Heimat gehabt... Meine Berge sind die Deiche, Nordish by nature...

Nun aber bye bye und bis zum nächsten Mal!

Tschöö, eure Larissa

06.01.2010

Zwischen der Wahl des richtigen Fisches, explodierenden Kondensatoren und Flugzeugabstürzen...

Oh je, oh je, wenn ich mich hier so umschaue, fällt mir auf, ich hab wohl lang nichts mehr von mir hören lassen... Vorweg, sorry, aber wenn sich jemand vernachlässigt fühlt, bitte melden ;-)

 

Zunächst einmal einen wundervollen guten Abend an die Neugierigen unter euch. Ich melde mich aus der UVD Stube. Draussen sind es derzeit - 5,2° und ganz Deutschland sieht aus, als ob sämtliche Getreidemühlen des Landes explodiert wären. Sogar Kassel, sehr zu meiner Verwunderung, wegen Kessel und so, hab ich nicht mit so viel gerechnet! Aber ich finde es wundervoll! Ich sehe mich in meinen kühnsten Träumen schon auf einer Plastiktüte den Herkules hinunter rutschen... Hach ja...      äh, genug der Träumereien, dazu später vielleicht mehr ;-O)

Also, wo fange ich denn mal an? Es ist ja wirklich schon lange her und es ist natürlich viel passiert.

Es gab Abschiede, Beförderungen, Erkenntnisse, Veränderungen, Lustige Zwischenfälle, Klausuren, praktische Übungen, Ausfälle, Sommerurlaub und UVD Pläne und nicht zu vergessen, für meinen liebsten zu Hause, die wohl wichtigste Jahreszeit: Winter und somit Weihnachten!

 

Hät ich jetzt meine Mappe mit den Ausbildungsnachweisen hier, könnte ich sicherlich eine ganze Menge über meine Ausbildung detailgetreu erzählen, aber die liegt drüben  auf meiner Stube. Also fange ich einfach mal so an.

 

 

1-Raum Wohnung
1-Raum Wohnung

Wir haben uns ins zweite Lehrjahr gekämpft (na ja, schon im Oktober oder November) aber ja, dort sind wir nun und haben einen Haufen neuer Fächer dazu bekommen. Manche wurden in wenigen Tagen oder Wochen abgehandelt, einige begleiten uns noch immer. Da wären zum Beispiel Analogtechnik, Digitaltechnik, Luftfahrzeugkunde, Strahlentriebwerkskunde, Schaltungs- und Funktionsanalyse und derzeit Luftfahrzeugtechnik.

Vom einfachen Ösenbiegen, Löten und Drehstromverlängerung bauen, sind wir nun beim Verdrahten kleiner Schaltungen und Elektroinstallationen in kleinen, nur auf unseren Lochblechen und Übungsgittern existierenden 2-Zimmer Wohnungen angekommen.

 

2-Raum Wohnung
2-Raum Wohnung

Ja, das ist alles selbst verlegt und die Dosen sind nicht leer, sondern auch dort sind die Leitungen (Kabel kost' 0,50€ ;-)) anständig, sauber und ordentlich mit genug Reserve, verlegt! Und wenn man die Schalter betätigt, geht dem Nutzer sogar ein Lichtlein auf: Funktion gegeben.

 

Auch mit einem für die meisten weniger spaßigem Fach haben wir abgeschloßen: Metallverarbeitung! Ein freundlicher Porschefahrer hat sich dazu erbarmt, uns die Kunst des Schmiedens näher zu bringen... Nein, natürlich nicht! Also freundlich und erbarmt schon, aber nicht schmieden. Es wurde gefeilt, gebohrt, angerissen, einiges Verrissen, gekörnt, nochmal gebohrt (Manchmal auch in der Nase oder den Ausbilder mit Fragen), entgratet, genietet, Gewinde geschnitten und manchmal versucht zu retten was noch zu retten ist...

Feilen ist eindeutig das schlimmste was es gibt, erst recht bei Alu, jeder Milimeter zählt... Und da fiel der Milimeter, der nötig war, um noch in der Toleranz zu sein, auch schon als Späne zu Boden... Na gut, bei mir war es nicht ganz so schlimm, andere hatten dafür weniger Glück. und herraus kam dieses Objekt: Spielbar mit Zwei Euro Stücken.

 

Vier gewinnt
Vier gewinnt

Kein Kunstwerk, aber selbst gemacht, aus anfänglich eckig und kantigen Aluklötzen und Blechen, entstand in mühevoller kleinst Arbeit schließlich dieses matt polierte Prachtstück welches heute auf unserem Subwoofer im Wohnzimmer steht (Der Keller ist voll^^) Ach nein, es hat schon Spaß gemacht, es war lustig und nun steht es eben da! Vielleicht spiel ich ja mal, wenn ich genug zwei Euro Stücke zusammen bekomme, aber ich hasse viel Kleingeld im Portemonaie!

 

Zwischenzeitlich kamen lange lange Theoriephasen, Tage und Nächte an denen man vor lauter Buchstaben, Zahlen und bedruckten DIN A 4 Blättern nicht mehr wusste was nun eigentlich welchem Fach zu zu ordnen war! Acht Stunden Digitaltechnik wo es nur "ön öff", 1 oder nicht 1 respektive 0, gibt und das 4 Tage die Woche sind schon der Hammer. Da muß man dann erstmal ein wenig umdenken wenn dann plötzlich auch noch andere Ausbilder ihr Tortenstück von unserer Aufenthaltszeit in den hiesigen Unterrichtsräumen haben möchten, um eine kleine Klausur zu schreiben. Aber zum Glück sind die Lehrkräfte hier kompetente Menschen und man kann mit ihnen reden. Vor sich hin toogelnde JK-FlipFlops sind wirklich anstrengend, aber man kann mit ihnen den Knight Rider nachbauen, na ja, zumindest fast ;-)

 

Und dann kommen sie wieder. Die Schraubenzieher die keine sind, Aderendhülsenquetschzangen und Bleche, auf denen Relais darauf warten mit Strom versorgt zu werden; um anschließend aufgrund falscher Verdrahtung oder Anordnung, arme, unschuldige, prächtig, bunt leuchtende LEDs in triste schwarze Tropfen umzuwandeln. Ich merke den Kaffee...

Und wie immer ist der Mensch schuld! Grade eben hat es doch noch funktioniert als ich das Multimeter dran gehalten habe...?!? Nun gibt es nur noch öff, bis zur Fehleranalyse und Behebung. ABer aus Fehlern lernt man. zumindest normalerweise und es hat bei allen gut geklappt, spätestens beim zweiten Mal!

Je weiter die Zeit vorranschreitet, desto besser lernt man auch die Kameraden kennen. Der eine wohnt zum Beispiel nach eigener Aussage in der U-Bahn! Und der Ärmste hat nicht mal einen Kühlschrank...

Wieder rum andere haben ihre Liebe in der Musik gefunden und schreien sich zu schrägen mehr oder minder undefinierbaren Tönen die Seele aus dem Leib. Ich hab mir sagen lassen es ist normal das man dabei dann aussieht als ob einem gleich die Birne platzt, aber sie halten das erstaunlich lange durch!^^  Aber genug gefeixt. Sie können auch wirklich anständig Spielen, was sich dann in einer selbst frisch zusammen gespielten Rock-/Raegge Version von Knockin' on Heavens door wiederspiegelt. Einfach herrlich!!

 

 

So, so abrupt es auch sein mag, aber nun muß ich erstmal Schluß machen für heute. Es ist schon spät und in ein paar Stunden klingelt der Wecker zum Ronde laufen.

 

Irgendwie schön wenn die Welt unter einer Zuckerschicht liegt, aber mitten in der Nacht auch ziemlich kalt...

 

Na ja, nun aber genug. Eine angenehme Nachtruhe wünsche ich euch und morgen versuche ich weiter zu schreiben ( wenn ich das trotz lernen schaffe, Freitag steht eine Klausur an, also seht es mir nach) Korrekturlesen werde ich auch erst dann schaffen.

 

Bye bye, Larissa

08.01.2010

So, da bin ich wieder. Im Metronom auf dem Weg nach Hause, dank tief Daisy eine Stunde früher als sonst :-)


Der UVD hat geschlaucht, aber nun geht es wieder, das Lernen gestern war nur ein wenig schwer. Im Endeffekt hat es sich nur minder gelohnt, da wir mit unserem Stoff diese Woche in der Praxis nicht durchgekommen sind, wird die Arbeit nicht benotet, das haben wir natürlich erst danach erfahren...
Anbei noch ein kleines Bild von einem "getunten" Corsa ;-)


So, wo war ich  vorgestern stehen geblieben? Ach ja, bei den Kameraden. Nun aber weiter zur Ausbildung.
Stellen wir uns einmal die Frage: Was passiert, wenn man einen Kondensator falsch herum anschließt, weil man träumt und der Laborpartner grad wieder auf Weltreise durch das Labor ist?
Der Reisende steht ein paar Sekunden hinter dem Tisch und kommentiert trocken: "Achtung! Gleich knallt's!!" Und anschließend gibt es einen lauten Knall und man starrt ungläubig auf die Platine vor sich, auf der sich anstatt eines Kondensators nur noch eine nutzlose Blechdose mit zwei Beinchen und einem freigelegten Innenleben, zum Glück gibt es keine Fotos :-)
Des weiteren haben wir gelernt, was ein Oszilloskop ist und was man mit ihm alles anstellen kann und berufsbedingt auch manchmal muss. Messen und Bilder erstellen ;-)
Und wir lernen nicht nur, wir werden auch Sensibilisiert! Wir schauen Filme über Flugzeugabstürze bis zum Abwinken, damit uns immer mehr bewusst wir, wie wichtig korrektes und sauberes Arbeiten nach Handbuch ist. Ich denke, wer es bis jetzt noch nicht begriffen hat, sollte seine Sachen packen und wieder gehen.
Und das ganze Lernen bislang sollte natürlich nicht unnötig bleiben. Wir haben unsere Prognosen bekommen. Für diejenigen unter uns, die sich für 8 Jahre verpflichtet haben, war diese Prognose wichtig und ausschlaggebend für ihre Beförderung zum Unteroffizier/Maat. (Wir 12er wurden bereits im August befördert.) Das schöne war, es wurden alle befördert und es ist noch keiner gegangen!


Na ja, doch einer ist gegangen, aber er hat nur unseren Hörsaal verlassen. Er wurde ein halbes Jahr zurückgestuft, das er aus gesundheitlichen Gründen lange Zeit gefehlt hat und der Bund sowie auch Eurocopter die Sorge hatte, er könne den Stoff nicht mehr aufholen. Er war schon ein lustiger, wenn auch im Unterricht relativ stiller Zeitgenosse. Aber er ist ja auch nicht aus der Welt, noch dazu ist er wie wir ein Marineflieger, also werden wir ihn wieder sehen, ob wir wollen oder nicht ;-)

Es gab noch weitere Abschiede und Unfälle. Einer unserer Ausbilder war sehr krank, da er schon seinen MP3 Player (so nennt er seinen Herzschrittmacher) hat, sind Erkältungen nicht immer ein Zuckerschlecken für ihn und als ob das nicht genug gewesen wäre, ist auch noch ein weiterer Ausbilder ausgefallen. Zum Glück ist ihm nichts passiert, na ja, was heißt nicht. Gebrochene Wirbel sind schon genug finde ich, so was passiert beim Rally fahren...
Dann gab es noch einen weiteren Abschied. Die nette zivile Dame aus dem Gezi ist gegangen. Wir wünschen ihr einen schönen Ruhestand!
Das waren die Abschiede und Unfälle.


Im Oktober hatten wir dann unsere so genannte grüne Woche. Diese beinhaltete Schießen, LKU (Lebenskundlicher Unterricht) und natürlich auch Marschieren, wahlweise 20/25 oder dreißig. Beim schießen hab ich mal wieder am MG geglänzt... Zumindest mit der größe meines Streukreises, aber das kennt ihr ja schon, dafür lief P8 ganz gut. Den ersten Marsch durfte ich nicht mit laufen. Ich hab durch den plötzlichen Umschwung auf kalte Witterung das erste mal seit Anfang der Bundeswehrzeit wieder so schlimm Neurodermitis bekommen, das Hände und Füße total kaputt waren. Zunächst haben die zivilen Ärzte vermutet das ich gegen die Kampfstiefel allergisch wäre, aber das hat sich zum Glück als negativ herausgestellt. Vier verschiedene Salben haben es wieder gerichtet ;-) Und dann bin ich den Nachzüglermarsch mitgelaufen und habe mein erstes Leistungsabzeichen bekommen.


Ansonsten gibt es auch schon nicht mehr viel zu erzählen. Über unsere PoLiBi (Politische Bildung) Reise nach München gibt es demnächst einen gesonderten Bericht.


Ach ja, und ich habe meine Stube natürlich wohnlicher gestalten. Nach Absprache mit dem Spieß habe ich mir ein Aquarium auf die Stube gestellt und auch zu Weihnachten steht ein Adventskranz auf dem Tisch und Lichterketten im Fenster!


Ich bin nun bald daheim, es ist immer noch alles wunderbar weiß. Dieses Wochenende werd ich mit Maik Schlitten fahren gehen! Man ist eben so jung wie man sich fühlt ;-)


Bis zum nächsten Mal dann und genießt den Winter so lange es noch kalt und weiß ist!!


LG
Larissa.